Andachten in Zeiten von Corona

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,  

am Donnerstag, 28. Mai 2020,  haben wir unsere erste Andacht unter den aktuellen Sicherheitsbedingungen erfolgreich gefeiert. Natürlich war das Erleben ein anderes als dies unter Normalbedingungen möglich gewesen wäre, doch von den insgesamt 14 Gästen haben wir positive Rückmeldungen bekommen und auch den Wunsch, eine weitere Andacht stattfinden zu lassen. Dies wird voraussichtlich am Donnerstag, 18.06.2020 sein. Über den genauen Zeitpunkt wie die Modalitäten werden wir Sie informieren.

Bis dahin, haben Sie’s gut und bleiben Sie gesund.

Ihre Gemeindeleitung
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2.Kor 13,13)

Kleine Liturgie zu Pfingsten, 31.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:
Am Pfingstfest feiern wir die „Geburt der Kirche“. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Apostelgeschichte 2,1-21
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen,* wie der Geist ihnen gab auszusprechen. 5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? 8 Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, 11 Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. 12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? 13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und laßt meine Worte zu euren Ohren eingehen! 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; 16 sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): 17 „Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. 19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20 die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn kommt. 21 Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“

Tagesgebet nach Fritz Baltruweit (aus: ggg 4, S. 64)
Gott,
du Lebensgeist.
Durch dich leben wir auf.
So sei du in unserer Mitte,
vertreibe die Angst aus unseren Herzen.
Schenk uns deinen langen Atem.
Beflügle uns,
die gute Nachricht zu verkünden.
Und entzünde in uns
deine Liebe.
Amen.

Wochenspruch aus Sacharja 4,6
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

 

 

Pfingsten

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

 Zu Pfingsten sang die Nachtigall
nachdem sie Tau getrunken;
die Rose hob beim hellen Schall
das Haupt, das ihr gesunken!

O kommt ihr alle trinkt und speist,
ihr Frühlingsfestgenossen,
weil übers ird`sche Mal der Geist
des Herrn ist ausgegossen.

Die Himmelsjünger groß und klein
sind von der Kraft durchdrungen,
man hört sie reden insgemein
zu wunderbaren Zungen.

Und da ist kein Zung` am Baum
Kein Blatt ist da so kleines,
es redet auch mit drein im Traum
als sei`s voll süßen Weines.

Oh, Ihr Apostel gehet aus
Und predigt allen Landen
mit Säuselluft und Sturmesbraus
von dem, der ist erstanden!

Legt aus sein Evangelium,
auf Frühlingsau`n geschrieben,
dass er uns lieben will darum,
wenn wir einander lieben.

Wer liebend sich ans nächste hält
Und will nur das gewinnen,
umfaßt darin die ganze Welt,
und Gott ist mitten drinnen!

(Friedrich Rückert)

 

Als Gemeindeleitung wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben frohe und gesegnete Pfingsten.
Über die künftige Andachten bzw. Gottesdienste informieren wir Sie, sobald wir die Rückmeldungen von Donnerstag beraten haben.

Gerne weisen wir auch nochmals auf das Angebot der Telefonkette hin:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

In Vorfreude Sie hier oder da sehen oder hören zu dürfen, grüßt Sie Ihr Ältestenkreis und Ihr Pfarrer:
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ Sach 4,6b

Kleine Liturgie zu Exaudi, 24.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:

Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7; deutsch s. Antiphon). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.

Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.
In diese Spannung hinein erklingt als Erinnerungsruf die Rede Jesu, in der er den Tröster, seinen Geist, verheißt.

 

Evangelium Johannes 16,5-15
5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? 6 Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. 7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird’s von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Tagesgebet nach Bettina Praßler-Kröncke (aus: ggg 4, S. 63)
Ein Baum möchte ich sein vor dir, Gott.
Meine Arme Zweigen gleich
deinem Licht entgegenstrecken.

Meine Wurzeln
in deiner Liebe fest verankert wissen,
dass deine Kraft mich stärke,
deine Fülle mich erfülle,
dein Geist mich durchdringe.

Mit jedem Herzschlag
möchte ich spüren können:
Ich lebe aus dir
und du, Gott, lebst in mir.
Amen.

 

Wochenspruch aus Joh 12,32
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Kleine Liturgie zu Christi Himmelfahrt, 21.05.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.

Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages.
Das Wort Jesu: „Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“ (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden.
Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!
Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird.
Die liturgische Farbe ist nach wie vor Weiß, die Farbe des Lichtes.
Der Tag Christi Himmelfahrt stellt einen Einschnitt in der Osterzeit dar, aber nicht ihr Ende. Mit ihm beginnt eine von Unsicherheit geprägte Zeit, denn nun ist der Herr fort, tatsächlich fortgerückt, bevor er dann zu Pfingsten endlich wieder den Jüngern in Form des Heiligen Geistes nahe ist. Auch wenn wir von Pfingsten wissen und im Grunde immer in der Pfingstzeit leben, ist es gut, sich dieser Gottesferne, die ja auch Jesus selbst am Kreuz für uns durchlebt hat, zumindest emotional auszusetzen.

 

Evangelium Lukas 24,50-53
50 Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. 51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. 52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude 53 und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.

Tagesgebet nach Meike Riedel (aus: ggg 4, S. 62)
Gott,
oft genug denken wir:
Du bist im Himmel, weit weg von uns,
hoch über den Wolken.
Weit weg von uns und unseren Angelegenheiten,
weit weg von uns und unseren Sorgen.
Oben im Himmel, fern von uns.
Doch du lässt dich nicht abschieben,
sondern bleibst bei uns.
Unsere Erde ist deine Schöpfung,
alles Leben ist ein Geschenk von dir.

Mit der Himmelfahrt deines Sohnes
bist du uns nicht fern gerückt,
sondern bist uns immer und unbegrenzt nahe.

Ja, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen.
Gott, du bist größer als das Weltall
und kleiner als ein Senfkorn.
Wo du bist, ist der Himmel –
im Himmel und auf Erden.
Amen.

 

Tagesspruch aus Joh 12,32
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Andachten in der Lukaskirche

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, Lieber Leser,  

herzlich lädt Sie der Ältestenkreis und ich zu zwei Andachten ein:

Donnerstag, 28.05.2020
18:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen
19:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen

Wie Sie sicherlich schon zur Kenntnis genommen haben, dürfen seit dem 10. Mai unter Einhaltung des zwischen Land und Landeskirchen vereinbarten Schutzkonzeptes Gottesdienste wieder gefeiert werden. Nach reichlich Überlegung und auch Probestellen haben wir die Lukaskirche in den letzten Tagen so eingerichtet, dass sie dem Schutzkonzept entspricht … und zu unseren ersten Versuchen laden wir Sie gerne ein. Immerhin können bis zu 28 Personen Platz finden.

Was gilt für Sie:

  • Einbehaltung eines 2m-Radius zur nächsten Person
  • Mund-Nasen-Schutz (gewünscht)
  • Beachtung der Hinweise der Ältesten vor Ort

Ziel der Andachten ist neben dem Gebet und der Möglichkeit sich gegenseitig zu sehen, vor allem auch ein Austausch des Ältestenkreises und mir mit Ihnen. Wir möchten mit allen Anwesenden kurz ins Gespräch kommen, wie wir als Gemeinde mit der „Krise“ weiter umgehen sollen und können.

Um für uns die Organisation etwas zu vereinfachen, bitte ich Sie, um eine kurze Anmeldung, ob und wann Sie zur Andacht kommen möchten. Mitteilen können Sie dies entweder unter tobias.walkling@kbz.ekiba.de oder unter 07621 18040 bis spätestens bis Dienstag, 26.05.2020. Vielen Dank!

Eine weitere Einladung für Sie zur Telefonkette, die nach wie vor besteht:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

In Vorfreude, Sie hier oder da sehen oder hören zu dürfen, grüßt Sie Ihr Ältestenkreis und Ihr Pfarrer:
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

 

Kleine Liturgie zum Sonntag Rogate, 17.05.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:

Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.

Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.

Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des „Bittens“ her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört! 

Evangelium Matthäus 6,5-15

5 [Und] wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.] 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

 Tagesgebet nach Christine Behler (aus: ggg 4, S. 61)

Gott,
wenn ich bete, dann spüre ich:
Es gibt eine Kraft, die größer ist als ich.

Wenn ich bete, lasse davon los,
dass alles, was geschieht, in meinen Händen liegt.

Wenn ich bete, kommt aus mir heraus,
was ich bisher verschwiegen habe.
All mein Sehnen und Suchen.
Meine Fragen und Umwege.
Ich lege sie in deine Hände.

Und dann warte ich mit wachen Sinnen,
bis es geschieht,
dass ein warmer Strom oder eine
klare Stimme mein Herz erreicht.

Wochenspruch aus Psalm 66,20

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

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