Gottesdienste – Seniorentreff – Friedensdekade

 

Sonntag,         03.11.2019 (20. Sonntag nach Trinitatis- Reformationssonntag)
10.00           Gottesdienst (Prädikant Gnädinger)
Kollekte: für die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes

Donnerstag,   07.11.2019
15.00           ökumenischer Seniorentreff -Pfarreiheim

Sonntag,        10.11.2019 (Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr)
10.00           Eröffnungs-Gottesdienst zur FriedensDekade mit Abendmahl
(S. Deichsel) Friedensgemeinde – Bächlinweg 1
Kein Gottesdienst in der Lukaskirche

 

Liebe Gemeinde,

herzlich sind Sie zum ökumenischen Gemeindetreff am Donnerstag, den 07. November um 15.00 ins Pfarreiheim eingeladen.

Am Sonntag, den 10. November findet kein Gottesdienst in der Lukaskirche statt. Sie sind herzlich zum Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Friedensdekade eingeladen. Die Friedensdekade steht unter dem Motto: Friedensklima für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Herr Kölblin, von der Friedensgemeinde schreibt dazu:

Liebe Freundinnen und Freunde der Friedensdekade,
dieses Jahr jährte sich zum 1. September der Beginn des 2.Weltkrieges zum 80. Mal, wahrhaftig kein Anlass für irgendwelche Feiern. Ein anderer Jahrestag ist dazu eindeutig geeignet; ich spreche vom 30. Jahrestag der Maueröffnung und der dazugehörigen Entwicklungen und Ereignisse im Vorfeld. Und dieser Jahrestag hat auch einen Bezug zur Oekumenischen Friedensdekade. 1979 hatte der Interkirchliche Friedensrat in den Niederlanden die Idee zu Friedenswochen gehabt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken und die Politik diesbezüglich zu unterstützen. In West- und Ostdeutschland wurde die Idee 1980 aufgegriffen. In der DDR begannen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Jugend (AGCJ) und die Kommission für Kirchliche Jugendarbeit (KKJ) des Bundes der Evangelischen Kirche in der DDR mit der Herausgabe von Materialien. Besondere Bekanntschaft erlangte die Oekumenische Friedensdekade in der DDR mit dem Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“, das die Friedensdekade auch heute noch unverwechselbar kennzeichnet, es ist auch auf dem Plakat auf der Vorderseite dieses Programms abgebildet. Das Symbol, das auf Micha 4,3 zurückgeht, drückt einen innigen Wunsch nach wahrhaftigen Frieden aus und ist gleichzeitig sozusagen schon die Umsetzung: Kriegsgerät wird zu Werkzeugen geformt, die dem Leben dienen. Und mit Micha 4,4 „Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des HERRN Zebaoth hat’s geredet.“ kommt zum Ausdruck, dass Frieden aus Gerechtigkeit hervorgeht. Nach Psalm 85 hängen Frieden und Gerechtigkeit sogar so eng zusammen, dass der Beter dies mit „dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen;“ beschreibt. Damit sich alles nachhaltig entwickeln kann, braucht es ein gutes friedensklima”, die Friedensdekade 2019 gibt viele Gelegenheiten, sich darüber auszutauschen, welche Beiträge wir für eine wünschenswerte Klimaänderung in Bezug auf Frieden einbringen können.

Bereits am Samstag, den 9.11. um 18:00 gibt es eine Mahnwache in der Synagogengasse im Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938.
Im Anschluss wird es Ansprachen und ein Klezmer-Konzert im Davidsaal der Synagoge geben.

Flyer mit dem Programm der Friedensdekade liegen in der Kirche aus.

Wir grüßen Sie mit dem Wochenspruch, der sie in dieser Woche begleiten soll: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6, 8

Der Ältestenkreis der Lukasgemeinde Inzlingen

 

 

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