Keine aktuellen Mitteilungen

 

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

zurzeit liegen keine aktuellen Mitteilungen der Lukasgemeinde für Sie vor.

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
Christus spricht: „Kommt her zu mir, alle, dir ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Mt 11,28

Kleine Liturgie zum 1. Sonntag nach Trinitatis, 14.06.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:

Der 1. Sonntag nach Trinitatis hat die Apostel und Propheten zum Thema. Gott sendet und wählt einzelne Personen, die er mit einem Auftrag ausstattet. Diese Personen sollen Gottes Botschaft weitertragen. Oft ist diese nicht einfach, sondern anstössig, so dass die Personen immer wieder auf Widerstand stoßen. Dennoch oder eher gerade deswegen gehören Apostel und Propheten zum Gesamtbild des christlichen Glaubens, denn sie helfen, sich auf Gottes Willen zu besinnen. Allerdings muss man sich hüten vor „falschen Propheten“, die den Glauben an die Existenz solcher Menschen mißbrauchen und schamlos ausnutzen.

1. Johannesbrief 4,16-21

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, 18 sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, 18 sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? 21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

Tagesgebet

Guter Gott, du lenkst die Herzen der Menschen.

Allen, die Macht und Verantwortung tragen, öffne die Augen, Ohren und Herzen, dass sie einsehen, was dem Menschen und dem Wohl der Völker dient.

Mache sie und uns bereit, Frieden und Versöhnung zu stiften.

Das bitten wir durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen lieben Sohn.

Wochenspruch aus Lukas 10,16a

Christus spricht: „Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.“

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Andacht am 18. Juni 2020

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,  

nach den positiven Rückmeldungen unseres ersten Andachtsversuchs unter den Hygiene- und Schutzbestimmungen möchten wir Sie gerne zur einer nächsten Andacht einladen:

Donnerstag, 18.06.2020           18:00 Uhr
Walkling / Netzer
Kollekte: Frauenhaus Lörrach

Für die Organisation wäre eine Rückmeldung Ihrerseits bei uns bis 17.06.2020 sehr hilfreich (Tel. 18040).

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
Christus spricht: „Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lk 10,16a)

 

Kleine Liturgie zu Trinitatis, 07.06.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:

Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte „festlose Zeit“ ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne. An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern.
Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“) tauchen im Neuen Testament schon auf.

Römerbrief 11,33-36
33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! 34Denn „wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen?“ (Jesaja 40,13) 35 Oder „wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste?“ (Hiob 41,3) 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

Tagesgebet von Hans Joachim Schliep (aus: ggg 4, S. 65)
Was uns atmen lässt, kommt alles von dir.
Was uns zu denken gibt, ist alles durch dich.
Was uns hoffen macht, läuft alles auf dich zu.
Gott, du verbirgst dein Geheimnis
im kleinen Wassertropfen und im riesigen Sternennebel,
im Weg, der offen vor uns liegt,
und im Dickicht unseres Lebens.
Lass uns deinem Lob genügen:
„O welch eine Tiefe des Reichtums,
der Weisheit
und der Erkenntnis Gottes!“
Amen.

Wochenspruch aus 2. Kor 13,13
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

 

Andachten in Zeiten von Corona

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,  

am Donnerstag, 28. Mai 2020,  haben wir unsere erste Andacht unter den aktuellen Sicherheitsbedingungen erfolgreich gefeiert. Natürlich war das Erleben ein anderes als dies unter Normalbedingungen möglich gewesen wäre, doch von den insgesamt 14 Gästen haben wir positive Rückmeldungen bekommen und auch den Wunsch, eine weitere Andacht stattfinden zu lassen. Dies wird voraussichtlich am Donnerstag, 18.06.2020 sein. Über den genauen Zeitpunkt wie die Modalitäten werden wir Sie informieren.

Bis dahin, haben Sie’s gut und bleiben Sie gesund.

Ihre Gemeindeleitung
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2.Kor 13,13)

Kleine Liturgie zu Pfingsten, 31.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:
Am Pfingstfest feiern wir die „Geburt der Kirche“. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das, was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter uns wirkt.

Apostelgeschichte 2,1-21
1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen,* wie der Geist ihnen gab auszusprechen. 5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. 7 Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? 8 Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? 9 Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, 10 Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, 11 Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. 12 Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? 13 Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein.

14 Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und laßt meine Worte zu euren Ohren eingehen! 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; 16 sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): 17 „Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. 19 Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20 die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn kommt. 21 Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“

Tagesgebet nach Fritz Baltruweit (aus: ggg 4, S. 64)
Gott,
du Lebensgeist.
Durch dich leben wir auf.
So sei du in unserer Mitte,
vertreibe die Angst aus unseren Herzen.
Schenk uns deinen langen Atem.
Beflügle uns,
die gute Nachricht zu verkünden.
Und entzünde in uns
deine Liebe.
Amen.

Wochenspruch aus Sacharja 4,6
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.

 

 

Pfingsten

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

 Zu Pfingsten sang die Nachtigall
nachdem sie Tau getrunken;
die Rose hob beim hellen Schall
das Haupt, das ihr gesunken!

O kommt ihr alle trinkt und speist,
ihr Frühlingsfestgenossen,
weil übers ird`sche Mal der Geist
des Herrn ist ausgegossen.

Die Himmelsjünger groß und klein
sind von der Kraft durchdrungen,
man hört sie reden insgemein
zu wunderbaren Zungen.

Und da ist kein Zung` am Baum
Kein Blatt ist da so kleines,
es redet auch mit drein im Traum
als sei`s voll süßen Weines.

Oh, Ihr Apostel gehet aus
Und predigt allen Landen
mit Säuselluft und Sturmesbraus
von dem, der ist erstanden!

Legt aus sein Evangelium,
auf Frühlingsau`n geschrieben,
dass er uns lieben will darum,
wenn wir einander lieben.

Wer liebend sich ans nächste hält
Und will nur das gewinnen,
umfaßt darin die ganze Welt,
und Gott ist mitten drinnen!

(Friedrich Rückert)

 

Als Gemeindeleitung wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben frohe und gesegnete Pfingsten.
Über die künftige Andachten bzw. Gottesdienste informieren wir Sie, sobald wir die Rückmeldungen von Donnerstag beraten haben.

Gerne weisen wir auch nochmals auf das Angebot der Telefonkette hin:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

In Vorfreude Sie hier oder da sehen oder hören zu dürfen, grüßt Sie Ihr Ältestenkreis und Ihr Pfarrer:
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ Sach 4,6b

Kleine Liturgie zu Exaudi, 24.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:

Der Name dieses Sonntags leitet sich ab von dem Beginn der lateinischen Antiphon: Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te; miserere mei, et exaudi me! (Ps 27,7; deutsch s. Antiphon). Der Sonntag ist schon deutlich auf Pfingsten bezogen dadurch, dass er die wartende Haltung der Gemeinde und damit ihre Abhängigkeit vom Heilswirken Gottes herausstreicht, und von daher eigentlich nicht mehr Bestandteil des Osterfestkreises, der mit Christi Himmelfahrt abschloss. Allerdings hat man sich im neuen Evangelischen Gottesdienstbuch nicht dazu durchringen können, als liturgische Farbe violett zu wählen, obgleich diese Farbe sicherlich angemessen wäre.

Der Sonntag Exaudi spiegelt die Spannung wider, in der die Jünger sich befanden, nachdem ihr Herr gen Himmel aufgefahren war. Sie wissen um die Verheißung des Geistes, haben ihn aber noch nicht erfahren. Sie leben in einer kaum erträglichen Spannung, denn das Vergangene hat nun keine Bedeutung mehr, und das Zukünftige hat keine Kraft. Die Gegenwart, in der sie machtlos sind, wird übermächtig und scheint sie zu fesseln.
In diese Spannung hinein erklingt als Erinnerungsruf die Rede Jesu, in der er den Tröster, seinen Geist, verheißt.

 

Evangelium Johannes 16,5-15
5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? 6 Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. 7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. 8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; 9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; 11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er’s nehmen und euch verkündigen. 15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird’s von dem Meinen nehmen und euch verkündigen.

Tagesgebet nach Bettina Praßler-Kröncke (aus: ggg 4, S. 63)
Ein Baum möchte ich sein vor dir, Gott.
Meine Arme Zweigen gleich
deinem Licht entgegenstrecken.

Meine Wurzeln
in deiner Liebe fest verankert wissen,
dass deine Kraft mich stärke,
deine Fülle mich erfülle,
dein Geist mich durchdringe.

Mit jedem Herzschlag
möchte ich spüren können:
Ich lebe aus dir
und du, Gott, lebst in mir.
Amen.

 

Wochenspruch aus Joh 12,32
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Kleine Liturgie zu Christi Himmelfahrt, 21.05.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.

Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages.
Das Wort Jesu: „Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“ (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden.
Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!
Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird.
Die liturgische Farbe ist nach wie vor Weiß, die Farbe des Lichtes.
Der Tag Christi Himmelfahrt stellt einen Einschnitt in der Osterzeit dar, aber nicht ihr Ende. Mit ihm beginnt eine von Unsicherheit geprägte Zeit, denn nun ist der Herr fort, tatsächlich fortgerückt, bevor er dann zu Pfingsten endlich wieder den Jüngern in Form des Heiligen Geistes nahe ist. Auch wenn wir von Pfingsten wissen und im Grunde immer in der Pfingstzeit leben, ist es gut, sich dieser Gottesferne, die ja auch Jesus selbst am Kreuz für uns durchlebt hat, zumindest emotional auszusetzen.

 

Evangelium Lukas 24,50-53
50 Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. 51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. 52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude 53 und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.

Tagesgebet nach Meike Riedel (aus: ggg 4, S. 62)
Gott,
oft genug denken wir:
Du bist im Himmel, weit weg von uns,
hoch über den Wolken.
Weit weg von uns und unseren Angelegenheiten,
weit weg von uns und unseren Sorgen.
Oben im Himmel, fern von uns.
Doch du lässt dich nicht abschieben,
sondern bleibst bei uns.
Unsere Erde ist deine Schöpfung,
alles Leben ist ein Geschenk von dir.

Mit der Himmelfahrt deines Sohnes
bist du uns nicht fern gerückt,
sondern bist uns immer und unbegrenzt nahe.

Ja, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen.
Gott, du bist größer als das Weltall
und kleiner als ein Senfkorn.
Wo du bist, ist der Himmel –
im Himmel und auf Erden.
Amen.

 

Tagesspruch aus Joh 12,32
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Andachten in der Lukaskirche

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, Lieber Leser,  

herzlich lädt Sie der Ältestenkreis und ich zu zwei Andachten ein:

Donnerstag, 28.05.2020
18:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen
19:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen

Wie Sie sicherlich schon zur Kenntnis genommen haben, dürfen seit dem 10. Mai unter Einhaltung des zwischen Land und Landeskirchen vereinbarten Schutzkonzeptes Gottesdienste wieder gefeiert werden. Nach reichlich Überlegung und auch Probestellen haben wir die Lukaskirche in den letzten Tagen so eingerichtet, dass sie dem Schutzkonzept entspricht … und zu unseren ersten Versuchen laden wir Sie gerne ein. Immerhin können bis zu 28 Personen Platz finden.

Was gilt für Sie:

  • Einbehaltung eines 2m-Radius zur nächsten Person
  • Mund-Nasen-Schutz (gewünscht)
  • Beachtung der Hinweise der Ältesten vor Ort

Ziel der Andachten ist neben dem Gebet und der Möglichkeit sich gegenseitig zu sehen, vor allem auch ein Austausch des Ältestenkreises und mir mit Ihnen. Wir möchten mit allen Anwesenden kurz ins Gespräch kommen, wie wir als Gemeinde mit der „Krise“ weiter umgehen sollen und können.

Um für uns die Organisation etwas zu vereinfachen, bitte ich Sie, um eine kurze Anmeldung, ob und wann Sie zur Andacht kommen möchten. Mitteilen können Sie dies entweder unter tobias.walkling@kbz.ekiba.de oder unter 07621 18040 bis spätestens bis Dienstag, 26.05.2020. Vielen Dank!

Eine weitere Einladung für Sie zur Telefonkette, die nach wie vor besteht:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

In Vorfreude, Sie hier oder da sehen oder hören zu dürfen, grüßt Sie Ihr Ältestenkreis und Ihr Pfarrer:
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling