Kleine Liturgie zu Christi Himmelfahrt, 21.05.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:
Das Fest Christi Himmelfahrt ist als selbständiges Fest erst im 4. Jahrhundert bezeugt, wurde aber schnell zu einem Fest von großem Ansehen, an dem Prozessionen begangen wurden und die Himmelfahrt durch Hochziehen einer Christusfigur veranschaulicht wurde. Später trat noch eine Vigil hinzu und endlich auch eine Oktav.

Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest und behielt teilweise die bildliche Darstellung der Himmelfahrt bei. Erst in der Aufklärung wurde das Fest regelrecht gefährdet, aber es kam höchstens zu Verlegungen auf den Sonntag Exaudi, nicht aber zur Abschaffung des Festtages.
Das Wort Jesu: „Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“ (Joh 20, 17) ist nun verwirklicht. Er, der Auferstandene, erfüllt mit seiner Herrschaft Himmel und Erde, er umspannt alles Sichtbare und Unsichtbare.
Christi Himmelfahrt ist das Fest der Thronbesteigung Christi. Er tritt seine Herrschaft an zur rechten Hand Gottes, ist einerseits mitten in seiner Kirche, der er sich in Brot und Wein gibt, und andererseits kann er nicht mit der Größe des Weltalls erfaßt werden.
Der Tag wird aber erst vollständig mit der Verheißung in Apg 1, 11: „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ – Wir sehen nicht hinter dem fortgehenden Jesus her, sondern können und sollen dem kommenden Jesus entgegensehen!
Im Gottesdienst wird die Osterkerze, die Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen unter den Menschen ist, nach der Verlesung der Himmelfahrtsgeschichte gelöscht. Die Jünger verharren ängstlich und unwissend über das Kommende in ihren Behausungen. Sie warten auf den ihnen verheißenen Geist; diese Erwartung wird auch in den Gebeten dieses Tages und des kommenden Sonntags Exaudi ausgesprochen. Noch 10 Tage dauert es, bis diese Erwartung erfüllt wird.
Die liturgische Farbe ist nach wie vor Weiß, die Farbe des Lichtes.
Der Tag Christi Himmelfahrt stellt einen Einschnitt in der Osterzeit dar, aber nicht ihr Ende. Mit ihm beginnt eine von Unsicherheit geprägte Zeit, denn nun ist der Herr fort, tatsächlich fortgerückt, bevor er dann zu Pfingsten endlich wieder den Jüngern in Form des Heiligen Geistes nahe ist. Auch wenn wir von Pfingsten wissen und im Grunde immer in der Pfingstzeit leben, ist es gut, sich dieser Gottesferne, die ja auch Jesus selbst am Kreuz für uns durchlebt hat, zumindest emotional auszusetzen.

 

Evangelium Lukas 24,50-53
50 Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. 51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. 52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude 53 und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.

Tagesgebet nach Meike Riedel (aus: ggg 4, S. 62)
Gott,
oft genug denken wir:
Du bist im Himmel, weit weg von uns,
hoch über den Wolken.
Weit weg von uns und unseren Angelegenheiten,
weit weg von uns und unseren Sorgen.
Oben im Himmel, fern von uns.
Doch du lässt dich nicht abschieben,
sondern bleibst bei uns.
Unsere Erde ist deine Schöpfung,
alles Leben ist ein Geschenk von dir.

Mit der Himmelfahrt deines Sohnes
bist du uns nicht fern gerückt,
sondern bist uns immer und unbegrenzt nahe.

Ja, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen.
Gott, du bist größer als das Weltall
und kleiner als ein Senfkorn.
Wo du bist, ist der Himmel –
im Himmel und auf Erden.
Amen.

 

Tagesspruch aus Joh 12,32
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Andachten in der Lukaskirche

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, Lieber Leser,  

herzlich lädt Sie der Ältestenkreis und ich zu zwei Andachten ein:

Donnerstag, 28.05.2020
18:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen
19:00 Uhr         Lukaskirche Inzlingen

Wie Sie sicherlich schon zur Kenntnis genommen haben, dürfen seit dem 10. Mai unter Einhaltung des zwischen Land und Landeskirchen vereinbarten Schutzkonzeptes Gottesdienste wieder gefeiert werden. Nach reichlich Überlegung und auch Probestellen haben wir die Lukaskirche in den letzten Tagen so eingerichtet, dass sie dem Schutzkonzept entspricht … und zu unseren ersten Versuchen laden wir Sie gerne ein. Immerhin können bis zu 28 Personen Platz finden.

Was gilt für Sie:

  • Einbehaltung eines 2m-Radius zur nächsten Person
  • Mund-Nasen-Schutz (gewünscht)
  • Beachtung der Hinweise der Ältesten vor Ort

Ziel der Andachten ist neben dem Gebet und der Möglichkeit sich gegenseitig zu sehen, vor allem auch ein Austausch des Ältestenkreises und mir mit Ihnen. Wir möchten mit allen Anwesenden kurz ins Gespräch kommen, wie wir als Gemeinde mit der „Krise“ weiter umgehen sollen und können.

Um für uns die Organisation etwas zu vereinfachen, bitte ich Sie, um eine kurze Anmeldung, ob und wann Sie zur Andacht kommen möchten. Mitteilen können Sie dies entweder unter tobias.walkling@kbz.ekiba.de oder unter 07621 18040 bis spätestens bis Dienstag, 26.05.2020. Vielen Dank!

Eine weitere Einladung für Sie zur Telefonkette, die nach wie vor besteht:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

In Vorfreude, Sie hier oder da sehen oder hören zu dürfen, grüßt Sie Ihr Ältestenkreis und Ihr Pfarrer:
Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn, Adelheid Rohde, Judith Dümas und Tobias Walkling

 

Kleine Liturgie zum Sonntag Rogate, 17.05.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:

Der Name dieses Sonntags rührt von den Bittumgängen her, die in vergangener Zeit (und manchenorts noch heute) auf den Feldern für eine gute Ernte vollzogen wurden. Diese Bittumgänge begannen am Sonntag Rogate (= Betet!) und wurden in der damit beginnenden Woche fortgeführt.

Der Sonntag Rogate wird in der evangelischen Kirche als Missionssonntag begangen. Mit ihm beginnt die „Missionsopferwoche“.

Der Sonntag Rogate ist der Betsonntag. Dieses Thema wird in den Perikopen vielfach beleuchtet. Auch dieses Thema ist eine Antwort auf das Ostergeschehen: Die Gemeinde ist nun frei durch Jesus Christus, Gott direkt zu bitten, ohne jeglichen Mittler, wie es zuvor notwendig gewesen war. Die Perikopen beleuchten das Thema Gebet nur von dem Aspekt des „Bittens“ her, was wohl angemessen ist. Wir sollten aber nicht vergessen, dass zum Gebet auch Dank gehört! 

Evangelium Matthäus 6,5-15

5 [Und] wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.] 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

 Tagesgebet nach Christine Behler (aus: ggg 4, S. 61)

Gott,
wenn ich bete, dann spüre ich:
Es gibt eine Kraft, die größer ist als ich.

Wenn ich bete, lasse davon los,
dass alles, was geschieht, in meinen Händen liegt.

Wenn ich bete, kommt aus mir heraus,
was ich bisher verschwiegen habe.
All mein Sehnen und Suchen.
Meine Fragen und Umwege.
Ich lege sie in deine Hände.

Und dann warte ich mit wachen Sinnen,
bis es geschieht,
dass ein warmer Strom oder eine
klare Stimme mein Herz erreicht.

Wochenspruch aus Psalm 66,20

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

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Gottesdienstliche Feiern

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

gerne möchte ich Sie in dieser Blättli-Ausgabe über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Gottesdienste informieren.
Die Bundesregierung hat den Religionsgemeinschaften nun öffentliche gottesdienstliche Feiern ab dem 10. Mai erlaubt.
Wie diese aussehen bzw. welche z.T. massiven Regelungen diese Öffnung mit sich bringt, möchte ich Ihnen in Auszügen kurz benennen:

– In Kirchen werden Abstände von 2m eingehalten
– Für jeden Kirchenraum gibt es eine Höchstzahl an Teilnehmenden
– Alle Türen und Gegenstände/Flächen, die in Kontakt zu Personen kommen, werden vor und nach jedem Gottesdienst desinfiziert
– Gesangbücher werden nicht ausgegeben
– Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wird allen empfohlen
– Auf Gemeindegesang und Wechselgebete wird wegen der erhöhten Infektionsgefahr verzichtet
– Vaterunser und Glaubensbekenntnis können nur leise mitgebetet werden
– Auf Abendmahlsfeiern wird bis Erntedank verzichtet
– Bei Beerdigungen gelten die jeweiligen ortsgemeindlichen Vorgaben

Der Ältestenkreis berät und entscheidet in den nächsten Wochen, ob, wie, ab wann solche „Präsenz-Gottesdienste“ in der Lukaskirche gefeiert werden können. Sicher ist schon jetzt, dass mit all den Vorsichtsmaßnahmen nicht das Vertraute einfach wieder so anbricht, sondern wesentliche Bestandteile fehlen und vermisst werden. Schon vorab daher der deutliche Hinweis: Es wird anders sein! Ich verweise Sie daher nochmals gerne auf die bereits bestehenden audio-visuellen Alternativen (ekima.info).
Falls Sie mir Ihre Gedanken oder Ideen zum Bereich „Gottesdienste“ mitteilen möchten, kontaktieren Sie mich bitte telefonisch (18040) oder via Email (tobias.walkling@kbz.ekiba.de).

Wir planen momentan für eine erste Andacht am 28.05.2020, 19:00 Uhr.

Alle anderen Veranstaltungen wie z.B. der Lukaskaffee finden bis auf weiteres nicht statt. 

Neben diesen Neuerungen möchte ich Sie noch persönlich auf folgendes Angebot einiger Gemeindemitglieder hinweisen:

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

 

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde

 

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66,20)

Kleine Liturgie zum Sonntag Kantate, 10.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:
Der Name des Sonntags Kantate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Cantate Domino canticum novum, quia mirabilia fecit!. (Ps 98, 1a).
Der Sonntag Kantate ist der Singesonntag, was allerdings nicht durch das Evangelium deutlich wird. Andere Perikopen gehen schon eher auf die singende Antwort der Gemeinde auf Gottes Taten ein, d.h. sie berichten vom Lobpreis der Gemeinde. Der Sonntag Kantate befasst sich, so wie schon der Sonntag Jubilate, mit einer Form der Antwort der Gemeinde, was im Gottesdienst dann auch zum Tragen kommen soll.

Evangelium Lukas 19,37-40
Und als er [Jesus] schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, 38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! 39 Und einige Pharisäer in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Psalm 98 in Übertragung von Peter Spangenberg (aus: Höre meine Stimme, S. 115)
Singt Gott ein neues Lied;
denn er überschüttet uns mit Geschenken aus seiner Hand,
mit Geschenken des Lebens.
Er sorgt für neue Hoffnung durch seine große Kraft.
Er gibt sein Ziel für ein rundes und erfülltes Leben bekannt
und lässt die Völker wissen, was er sich unter Gerechtigkeit vorstellt.
Er vergisst nicht, was er für das Volk Israel getan hat,
als er es in die Freiheit führte und in der Wüste bei ihm blieb:
mit seiner ganzen Zuwendung und Treue.
Das muss sich doch herumsprechen in der Welt!
Lasst eure Herzen sprechen, ihr Menschen,
singt, lacht, freut euch, tanzt und macht Musik.
Musik mit allen Instrumenten, die ihr findet.
Das Brausen des Meeres ist die schönste Begleitung,
das Plätschern der Bäche ist wie Gesang,
und die Kuppen der Berge strahlen wie frohe Gesichter.
Denn Gott wird kommen und nachsehen, wer zu ihm gehalten hat und wer nicht.
Danach wird er urteilen, weil so sein Recht ist.

Wochenspruch aus Psalm 98,1
Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Entwicklung des Gemeindelebens in Zeiten von CORONA

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser

gerne möchte ich Sie in dieser Blättli-Ausgabe über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Gottesdienste informieren.
Die Bundesregierung hat den Religionsgemeinschaften nun öffentliche gottesdienstliche Feiern ab dem 10. Mai erlaubt.
Wie diese aussehen bzw. welche z.T. massiven Regelungen diese Öffnung mit sich bringt, möchte ich Ihnen in Auszügen kurz benennen:

– In Kirchen werden Abstände von 2m eingehalten
– Für jeden Kirchenraum gibt es eine Höchstzahl an Teilnehmenden
– Alle Türen und Gegenstände/Flächen, die in Kontakt zu Personen kommen, werden vor und nach jedem Gottesdienst desinfiziert
– Gesangbücher werden nicht ausgegeben
– Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wird allen empfohlen
– Auf Gemeindegesang und Wechselgebete wird wegen der erhöhten Infektionsgefahr verzichtet
– Vaterunser und Glaubensbekenntnis können nur leise mitgebetet werden.
– Auf Abendmahlsfeiern wird bis Erntedank verzichtet
– Bei Beerdigungen gelten die jeweiligen ortsgemeindlichen Vorgaben

Der Ältestenkreis berät und entscheidet in den nächsten Wochen, ob, wie, ab wann solche „Präsenz-Gottesdienste“ in der Lukaskirche gefeiert werden können. Sicher ist schon jetzt, dass mit all den Vorsichtsmaßnahmen nicht das Vertraute einfach wieder so anbricht, sondern wesentliche Bestandteile fehlen und vermisst werden. Schon vorab daher der deutliche Hinweis: Es wird anders sein! Ich verweise Sie daher nochmals gerne auf die bereits bestehenden audio-visuellen Alternativen (ekima.info).
Falls Sie mir Ihre Gedanken oder Ideen zum Bereich „Gottesdienste“ mitteilen möchten, kontaktieren Sie mich bitte telefonisch (18040) oder via Email (tobias.walkling@kbz.ekiba.de).

Alle anderen Veranstaltungen wie z.B. der Lukaskaffee finden bis auf weiteres nicht statt.
Über die ausstehende Konfirmation des aktuellen Jahrgangs wie über die Anmeldung und Durchführung des kommenden Jahrgangs werden die betroffenen Jugendlichen und Eltern in den nächsten Tagen gesondert kontaktiert werden.

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde

Der Wochenspruch für die kommenden Tage:
„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98,1)

Bitte beachten Sie den nachfolgenden Artikel „Telefonkette-Rundtelefon“, ein Angebot einiger Gemeindemitglieder.

 

Telefonkette-Rundtelefon 
… aus der Ferne zusammenstehen

Um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen, sind wir in unseren Begegnungsmöglichkeiten stark eingeschränkt. Damit wir uns nicht aus den Augen verlieren, bieten wir den Inzlingern den koordinierten Austausch über das Telefon an.

Die altbewährte Telefonkette bzw das Rundtelefon funktioniert sehr einfach.
Einmal in der Woche rufen sich die Teilnehmer einer Telefonkette reihum an. Sie erkundigen sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden und tauschen Neuigkeiten aus.

Die Fäden laufen bei
Judith Dümas Tel. Nr. 798215 und
Annette Bender Tel. Nr. 1690016
zusammen.

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wenn Sie an der Telefonkette teilnehmen möchten. Gerne können Sie auch Bekannte ermutigen, daran teilzunehmen.

Wenn wir nicht persönlich Ihren Anruf entgegennehmen können, sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter und geben uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, damit wir zurückrufen können.

Kleine Liturgie zum Sonntag Jubilate, 03.05.2020

 

Informeller, thematischer Hintergrund:
Der Name des Sonntags Jubilate leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: Jubilate Deo, omnis terra!. (Ps 66, 1; deutsch s. Antiphon).
Am Sonntag Jubilate wird das Evangelium von Jesus als dem Weinstock gelesen. Das Thema „Die neue Schöpfung“ wird jedoch nicht ohne weiteres in diesem Evangelium deutlich, sondern in den anderen Lesungen, worin auf die Veränderungen hingewiesen wird, die durch Jesu Auferstehung bewirkt wurden und werden. Interessant ist die Wahl der priesterlichen Schöpfungsgeschichte als alttestamentlicher Lesung: hier wird das, was das Volk Israel schon lange erkannt hat, aufgegriffen: Gott hat die Schöpfung gut geschaffen, ohne Fehl und Tadel. Das zahlreiche Elend ist auf das Versagen des Menschen zurückzuführen, den Willen Gottes auszuführen. Durch Christus sind wir nun dazu befähigt. 

Evangelium Johannes 15,1-8
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Psalm 66 in Übertragung von Peter Spangenberg (aus: Höre meine Stimme, S. 80)
Stimmt ein, ihr Menschen, stimmt ein in das festliche Singen für unseren Gott!
Lasst eure Stimmen erklingen in der ganzen Welt, damit Gottes Name Musik wird.
Redet mit Gott:
Wie wunderbar ist deine Schöpfung!
Selbst deine Gegner müssen davor erblassen.
Rund um die Erde soll es erklingen:
mit Blues und Choral,
mit Trommel und Pfeife,
mit Pauken und Trompeten,
mit Balalaika und Harmonika:
Tretet näher, ihr Menschen, und bewundert die Schönheit der Welt und erkennt,
welche Wunder Gott den Menschen anvertraut.
Ein ganzes Volk hat er vorzeiten in die Freiheit geführt, trockenen Fußes durchs Meer.
Er hält seine Menschenkinder fest im Auge, und wer das leugnet, kommt damit keinen Schritt weiter.
Alle Welt soll es hören, wie wir unseren Gott besingen.
Wie er uns durch alle schweren Stationen und Prüfungen hindurch am Leben erhält.
Jeder sollte selber erzählen, welche eigene Geschichte er mit Gott hat.
Mit dem Gott, der uns zuhört, wenn wir beten, und uns die Antwort gibt, die wir brauchen.

Wochenspruch aus dem 2. Korintherbrief 5,17
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

 

 

Keine Veranstaltungen in Zeiten von CORONA

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

angesichts der gegenwärtigen Lage um CoVid-19 fallen alle Veranstaltungen und Gottesdienste in und von der Lukaskirche bzw. -gemeinde bis auf weiters aus.

Als Ersatz für mögliche Hausandachten stelle ich Ihnen via Homepage (lukaspfarrei.de) „kleine Liturgien“ zu den kommenden Sonntagen zur Verfügung. Beachten Sie bitte auch das gottesdienstliche Angebot meiner Kolleginnen und Kollegen unter http://www.ekima.info . In seelsorglichen Fällen scheuen Sie sich nicht mit mir Kontakt aufzunehmen (Tel. 18040).
Ich bitte um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde

 

 

Kleine Liturgie zum Sonntag Miserikordias Domini, 26.04.2020

Informeller, thematischer Hintergrund:
Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5; deutsch s. Antiphon).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Evangelium Johannes 10,11-16
11 Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, 13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. 14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, 15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

Im Sinne von Psalm 23 ‚Du salbest mein Haupt mit Öl‘ – Übertragung von Hanns Dieter Hüsch
(aus: Hüsch/Seidel, Ich stehe unter Gottes Schutz. Psalmen für Alltage, S. 17)

Und wenn ich auch nichts mehr hörte
Von all diesen furchtbaren Reden
Und schnellen Begierden
Und eitlen Lügen und falschen Beweisen
Und all dem geschichtlichen Zeugs
Aus Brunst und Bestechung
Und wollte mich in mein Gehäuse verkriechen
Schweigend und schwierig im Umgang
Und nichts mehr singen und sagen –
Gott sitzt in einem Kirschbaum
Und ruft die Jahreszeiten weiter aus
Er träumt mit uns den alten Traum
Vom großen Menschenhaus
Wir sind die Kinder die er liebt
Mit denen er von Ewigkeit zu Ewigkeit
Das Leben und das Sterben übt
Er setzt auf uns
Dass wir aufstehen
Dass wir uns einmischen
Dass wir einander annehmen
Dass wir seine Revolution der Liebe verkünden
Von Haus zu Haus
An die Türen nageln
Heiß in die Köpfe reden
In die Herzen versenken
Bis die Seele wieder ein Instrument der Zärtlichkeit wird
Bis die Zärtlichkeit musiziert und triumphiert
Und die Zukunft leuchtet!

 

Wochenspruch aus Johannes 10,11a.27-28a)
Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Vielen Dank an die vielen Großen und Kleinen Maler, Bastler und Schmücker!
Der Hoffnungsbaum ziert jetzt die Terrasse der Seniorenwohnanlage Sonnhalde 1a. 

 

Keine Veranstaltungen bis 14.06.2020

Liebes Gemeindemitglied,
liebe Leserin, lieber Leser,

angesichts der gegenwärtigen Lage um CoVid-19 fallen alle Veranstaltungen und Gottesdienste in und von der Lukaskirche bzw. -gemeinde bis 14.06.2020 aus. Die am 26.04.2020 angesetzte Konfirmation ist bis auf weiteres verschoben. Als Ersatz für mögliche Hausandachten stelle ich Ihnen ab Freitag via Homepage (lukaspfarrei.de) „kleine Liturgien“ zu den kommenden Sonntagen und Pfingstfeiertagen zur Verfügung. Beachten Sie bitte auch das gottesdienstliche Angebot meiner Kolleginnen und Kollegen unter http://www.ekima.info . In seelsorglichen Fällen scheuen Sie sich nicht mit mir Kontakt aufzunehmen (Tel. 18040).

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund und vertrauen Sie darauf, dass auf all Ihrem Tun und Lassen Gottes Segen ruht.

Ihr Pfarrer Tobias Walkling nebst Judith Dümas, Nicole Focke-Béroud, Christiane Garn und Adelheid Rohde 

 

Vielen Dank an alle, die den Hoffnungsbaum über Ostern mit Segensblüten verziert haben!!! Der Baum schmückt nun künftig die Terrasse der Seniorenwohnanlage in der Sonnhalde 1a.